JUNO - Zentrum Wien


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JUNO ist ein Verein von und für Getrennt- und Alleinerziehende.

Besonders ist bei uns, dass du als Alleinerziehende von Alleinerziehenden beraten wirst. Das heißt, wir können auf unsere eigenen Erfahrungen zurückgreifen und verstehen gut, wie es dir geht.

Bei uns sind Mütter wie Väter willkommen, alleinerziehende und getrennt lebende.


Spenden? Immer gerne!

Wir sind mit unserer Arbeit auf Spenden angewiesen. Jeder Euro hilft uns, weiterzumachen, denn wir bekommen kaum Subventionen. Wenn du wissen möchtest, was genau mit deiner Spende passiert, schau in unsere Jahresberichte.

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Wir bieten Beratung auf Deutsch, Englisch, Polnisch, Spanisch, Ungarisch und Slowakisch an.
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Aktuelles


Coronavirus-Maßnahmen - wie schaffen wir das?

Speziell für Getrennt- und Alleinerziehende bedeuten die aktuellen Maßnahmen der Bundesregierung gegen die Ausbreitung des Corona-Virus eine große Herausforderung.

Viele Fragen kommen auf: Finanzielles, Arbeitsrecht, Existenzsicherung, der Wechsel des Kindes zwischen den Elternteilen, Home Office, Home Schooling und wie das alles überhaupt schaffbar sein soll.

 

Wir stellen hier nach und nach Informationen und Tipps für euch online, halten sie so aktuell wie möglich und sind per Mail für euch da. Da wir uns selbst derzeit überwiegend im Home Office befinden, sind wir telefonisch leider nur eingeschränkt zu erreichen.

 

Die Situationen und Herausforderungen sind sehr individuell. Bitte zögert nicht, uns zu kontaktieren, wenn ihr Unterstützung braucht.

 

Bitte schaut auch in unsere Info-Ecke, dort werden manche Fragen vielleicht auch schon beantwortet.

 

Gute Infosammlungen gibt es u.a. vom Familienministerium, vom Bildungsministerium und der Österreichischen Plattform für Alleinerziehende.

 

Dürfen die Kinder wie gewohnt zwischen den Elternteilen wechseln?

Grundsätzlich dürfen sie das. Das muss aber jede Familie für sich entscheiden.

Zwischenzeitlich gab es Verwirrung um einen Erlass des Justizministeriums.

Mittlerweile ist geklärt, dass Besuchskontakte weiterhin stattfinden dürfen, wenn die Rahmenbedingungen dies erlauben. Nur wenn sich die Eltern nicht einig sind, muss das Gericht klären. Hier ein ORF-Artikel dazu.

Prinzipiell ist klar: Je weniger soziale Kontakte und je weniger außer Haus, desto besser.

Gerade in dieser verunsichernden Situation kann es aber für manche Kinder besonders wichtig sein, weiterhin wie gewohnt zu wechseln. Anderen geht es besser, wenn sie sich in ihrem "Hauptwohnsitz" einigeln können.
Dazu kommen auch die Rahmenbedingungen:
Wie wird der Weg zwischen den Eltern zurück gelegt? Wie ist die aktuelle berufliche Situation von beiden? Mit wievielen und welchen Personen haben sie Kontakt?

Habt eure Kinder und ihr Umfeld im Blick und trefft eure eigene Entscheidung.

 

Wo findet man seelische Unterstützung und jemanden zum Austauschen?

Wenn ihr das hier lesen könnt, heißt das, ihr habt das Wichtigste zum Austauschen: Internet ;)

In den sozialen Medien gibt es zwar auch Fake News, aber auch jede Menge Menschen in derselben Situation wie ihr. Beispielsweise auf Facebook gibt es mehrere Alleinerziehenden-Gruppen, wo aktuell jede Menge Austausch stattfindet. 

Wenn Austausch nicht mehr reicht und ihr professionelle Unterstützung braucht, könnt ihr euch auch an den Psychosozialen Dienst unter 01/313 30, an das Kriseninterventionszentrum unter 01/406 9595 oder an die Telefonseelsorge unter 142 wenden. Für Kinder und Jugendliche gibt es den Rat auf Draht unter der Nummer 147. Der Berufsverband Österreichischer PsychologInnen hat ein Informationsblatt für den Umgang mit Sorgen und Ängsten in Bezug auf das Corona-Virus erstellt.

Wenn spazieren gehen erlaubt ist - tut es. Es tut der Seele gut.

 

Wo finde ich Unterstützung in meinem neuen Alltag zwischen Kinderbetreuung, Home Schooling und Home Office?

Zuerst einmal: Erwarte nicht zuviel von dir und deinen Kindern. Wir sind in einer Ausnahmesituation, das macht sich bei unseren Kindern und bei uns selbst bemerkbar. Lass Dinge weg, wo immer es geht. Den kompletten Schulunterricht können und sollen wir Zuhause nicht ersetzen. Es geht ums Üben und um Struktur für die Kinder und uns.

Wenn du Unterstützung brauchst, ist z.B. das Nachbarschaftsnetzwerk Fragnebenan oder auch die Corona Nachbarschaftshilfe eine gute Anlaufstelle. Das Team Österreich, die Einkaufshilfe der Stadt Wien (01/4000 4001) und der Verein MUT unterstützt euch mit Lebensmitteln/Einkaufen, wenn ihr in Quarantäne oder Risikogruppe seid. Bei den Wohnpartnern könnt ihr mit fast allen Anliegen anrufen. Auch die Möwe und die Frühen Hilfen sind weiterhin telefonisch für euch da. An die Task Force Kinderbetreuung könnt ihr euch bei Problemen bei der Kinderbetreuung wenden.

 

Das Geld ist knapp - was tun?

Zögert auf keinen Fall, Unterstützung zu suchen und anzunehmen. Wenn du selbstständig bist, dann schau, ob entweder über die WKO oder den Bund für dich Ersatzzahlungen möglich sind. Bist du angestellt und deine Arbeitssituation ist aktuell nicht machbar für dich, erkundige dich bei der Arbeiterkammer.

Bei der Mindestsicherung gibt es durch eine Novelle Neuerungen: Alle jungen Erwachsenen ab 18 Jahren können unabhängig, auch wenn sie bei ihren Eltern oder Großeltern wohnen, selbst um Mindestsicherung ansuchen. Sie brauchen keine Unterschrift und Unterlagen der restlichen Familienmitglieder sondern bekommen selbst Mindestsicherung. Akut wegen Covid-19 zusätzlich: Alle gültigen Bescheide, die ab jetzt bis Ende April ablaufen, werden unbürokratisch um 4 Monate verlängert ohne dass ein Verlängerungsantrag gemacht werden muss. Das reduziert viele Wege für Mindestsicherungsbeziehende. Sämtliche Unterlagen können nachgebracht werden bzw. per Post oder elektronisch eingebracht werden.

Wenn euer Einkommen einbricht und ihr auf Beihilfen und finanzielle Nothilfen angewiesen seid, schaut auch in unsere Info-Blätter rein.

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Beihilfen und Förderungen_Corona.pdf
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Schnelle Hilfen_Corona.pdf
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Home Schooling

Von den Lehrkräften darf kein neuer Schulstoff aufgegeben werden. Das aktuelle Home Schooling beschränkt sich auf die Wiederholung von bereits Gelerntem. Falls sich eure Lehrkraft nicht daran hält, sprecht sie darauf an und erkärt eure Situation. Wenn das nichts hilft, könnt ihr euch an den Stadtschulrat wenden. Momentan geht es darum, dass ihr und eure Kinder möglichst wenig zusätzlich belastet werden. Unternehmt also etwas dagegen, wenn euch neuer Schulstoff aufgetragen wird, und passt eure Ansprüche an Home Schooling an die Situation an, wenn möglich. Auch wenn ihr mit der Wiederholung des Schulstoffs überfordert seid, sucht das Gespräch mit der Lehrkraft, um eine Lösung zu finden.

 

Kindesunterhalt

Da momentan viele unterhaltspflichtigen Elternteile weniger Einkommen als sonst haben, fragen sich viele, wie sich das auf den Geldunterhalt auswirkt. Sobald es hierzu offizielle Details gibt, lassen wir es euch wissen. Grundsätzlich ist eine Herabsetzung des Kinderunterhalts jederzeit möglich und sofort wirksam. Das zuständige Amt prüft dann die tatsächlichen Einkommensverhältnisse und berechnet den Unterhalt neu. Wenn es irgendwie geht, sucht einvernehmliche Lösungen mit dem anderen Elternteil, zumindest als Übergang, die für diese akute Situation für beide von euch funktionieren. Aktuell werden Verfahren zum Unterhaltsvorschuss beschleunigt, wenn der vereinbarte Unterhalt nicht mehr gezahlt wird.


Neue Telefonnummer!

Wir haben eine neue Telefonnummer!

 

01/366 2934

 

Die alte Telefonnummer werden wir zusätzlich noch bis Mitte des Jahres in Betrieb halten.


wg-Börse

In unserer WG-Börse findest du laufen neue Anzeigen!

wir suchen: Vermieter mit sozialem bewusstsein

Du kennst jemanden, der Wohnraum vermietet?
Für unser Projekt Wege zur Wohnung für Alleinerziehende suchen wir EigentümerInnen und/oder VermieterInnen, die gezielt an Alleinerziehende vermieten. Hier findet ihr ein Dokument, das ihr herunterladen und weiterleiten könnt.

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Info-Blatt VermieterInnen
Info-Blatt VermieterInnen_VermittlerInne
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